Satzung

Boxverband Hannover - Braunschweig - Lüneburg

Satzung




SATZUNG für den Boxverband Hannover-Braunschweig-Lüneburg BV H-B-L


A. Allgemeines




§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr


(1) Der Verein führt den Namen „Boxverband-Hannover-Braunschweig-Lüneburg“ (im Folgenden BV H-B-L genannt). Der Verein geht aus dem Zusammenschluss des Amateur-Box-Bezirks Hannover, des Amateur-Box-Bezirks Braunschweig und des Amateur-Box-Bezirks Lüneburg e.V. hervor. Er ist demnach ein Zusammenschluss von Vereinen, die als Hauptzweck den Olympischen Boxsport pflegen und fördern.


(2) Der BV H-B-L hat seinen Sitz in Hannover.


(3) Der BV H-B-L wird am 23.06.2008 im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen. Der Vereinsname lautet „Boxverband Hannover-Braunschweig-Lüneburg e.V.“


(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Vereinszweck, Aufgaben und Grundsätze

(1) Zweck des BV H-B-L ist die Betreuung seiner Mitglieder und die Vertretung der gemeinsamen Interessen. Er dient der Unterstützung der gesundheitlichen Förderung und der Entwicklung von Jugendlichen und Erwachsenen durch Sport.


(2) Der Vereinszweck wird insbesondere durch folgende Aufgaben verwirklicht:


a. die Vertretung der Vereine unter anderem gegenüber dem Niedersächsischen Boxsportverbandes e.V. und dem Niedersächsischen Landessportbund,


b. die Genehmigung und Überwachung des lokalen, nationalen und internationalen Sportverkehrs der Vereine,


c. den Erlass der Ordnungen im Rahmen der geltenden Ordnungen des Niedersächsischen Boxsportverbandes,


d. die gemeinnützige Zusammenarbeit mit anderen Sport treibenden Vereinen,


e. die Veranstaltung von Meisterschaften und sonstigen sportlichen Veranstaltungen,


f. die Durchführung von Lehrgängen für Kampfrichter, Kämpfer und Funktionäre,


g. die Förderung der sportlichen Jugendpflege und Erziehung,


h. die Förderung der Zusammenarbeit der Vereine und die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Ihnen,


i. die Verleihung von Ehrenzeichen und –nadeln nach dem hierfür bestehenden Statut,


j. die Auszeichnung von besonderen sportlichen Verdiensten,


k. die Öffentlichkeitsarbeit,


l. die Festsetzung von Gebühren, Spesen und Reisekostensätzen,


m. die Bekämpfung unsportlichen Verhaltens.


(3) Die Erfüllung des Vereinszwecks geschieht ohne Bevorzugung einer politischen oder konfessionellen Richtung.


(4) Die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männer ist eine ständige Aufgabe und Verpflichtung.




§ 3 Gemeinnützigkeit


(1) Der BV H-B-L verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.


(2) Der BV H-B-L ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.




§ 4 Mitgliedschaften


Der BV H-B-L ist Mitglied im Niedersächsischen Landessportbund e.V. und in seinem zuständigen Fachverband, dem Niedersächsischen Boxspotverband e.V.       Er erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.



B. Mitgliedschaft




§ 5 Mitglieder/Mitgliederversammlung


(1) Der Verein besteht aus:


- ordentlichen Mitgliedern

- außerordentlichen Mitgliedern

- Ehrenmitgliedern


(2) Ordentliche Mitglieder können nur Vereine und Boxabteilungen eines Vereins sein, die den Nachweis der Gemeinnützigkeit erbringen. Alle Vereine müssen im Vereinsregister eingetragen sein.


(3) Außerordentliche Mitglieder können werden: Organisationen, Verbände und Gemeinschaften, die an der Förderung des Sports interessiert sind.


(4) Ehrenmitglieder gemäß § 18 Satzung- BV H-B-L.


(5) Die Mitglieder gemäß Absatz (2) und (3) müssen ihren Sitz im Bereich des BVH-B-L haben.


§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft


(1) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag eines Vereins oder eines außerordentlichen Mitglieds entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung ist schriftlich bekannt zu geben. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann die Antragstellerin/der Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig.


(2) Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.


§ 7 Rechte der Mitglieder


(1) Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, durch ihre Delegierten nach Maßgabe der Bestimmungen über das Stimmrecht an der Mitgliederversammlung teilzunehmen und Anträge zu stellen.


(2) Die ordentlichen Mitglieder des BV H-B-L sind berechtigt, Beratung und Betreuung durch den BV H-B-L in Anspruch zu nehmen und an allen Veranstaltungen nach Maßgabe der hierfür bestehenden Bestimmungen teilzunehmen.


§ 8 Pflichten der Mitglieder und Mitgliedsbeiträge


(1) Die Mitglieder des BV H-B-L sind verpflichtet, die Satzung und weitere Ordnungen und Richtlinien des BV H-B-L zu befolgen.


(2) Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet die Jahresmitgliedsbeiträge fristgemäß zu entrichten. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.


(3) Außerordentliche Mitglieder zahlen einen Jahresmitgliedsbeitrag, den die Mitgliederversammlung festsetzt.


(4) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.




§ 9 Beendigung der Mitgliedschaft und Ausschlussgründe


(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung des Vereins.


(2) Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten und nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.


(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden


(a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,

(b) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des BV H-B-L oder

(c) wegen grob unsportlichen Verhaltens.


(4) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig; sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.


(5) Ein Mitglied kann des Weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand, mit der Zahlung des Jahresmitgliedsbeitrags im Rückstand ist. Der Ausschluss kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, welches den Hinweis auf den Ausschluss zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind.


(6) Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht und begründet werden.



C. Organe des BV H-B-L




§ 10 Organe


Die Organe des Vereins sind


- der Vorstand

- die Mitgliederversammlung


§ 11 Vorstand


(1) Der Vorstand besteht aus:


- der ersten Vorsitzenden/dem ersten Vorsitzenden

- der stellvertretenden Vorsitzenden/dem stellvertretenden Vorsitzenden

- der Kassenwartin/dem Kassenwart

- der Sportwartin/dem Sportwart

- der Jugendwartin/dem Jugendwart

- der Rechtswartin/dem Rechtswart

- der Kamprichterobfrau/dem Kampfrichterobmann

- der Verbandsärztin/dem Verbandsarzt




(2) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden/des Vorsitzenden, bei deren/dessen Abwesenheit die ihrer Vertreterin/seines Vertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen; er ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.


(3) Die Vorstandssitzung leitet die 1. Vorsitzende/der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit die 2. Vorsitzende/der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

Ein Vorstandsbeschluss kann ggf. auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.


(4) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:


- die erste Vorsitzende/der erste Vorsitzende

- die stellvertretende Vorsitzende/der stellvertretende Vorsitzende


Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch beide Vorgenannten gemeinsam vertreten.


§ 12 Amtsdauer des Vorstands


Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandsmitglieds ist zulässig.




§ 13 Mitgliederversammlung


(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre im ersten Quartal statt.


(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/4 der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.


§ 14 Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung


Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für


- Entgegennahmen der Berichte des Vorstandes

- Entgegennahmen des Berichts der Kassenprüferin/des Kassenprüfers

- Entlastung und Wahl des Vorstands

- Wahl der Kassenprüferin/des Kassenprüfers

- Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit

- Genehmigung des Haushaltsplans

- Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

- Entscheidung über die Aufnahme neuer und den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen

- Ernennung von Ehrenmitgliedern

- Entscheidung über die Einrichtung von Abteilungen und deren Leitung

- Beschlussfassung über Anträge


§ 15 Einberufung von Mitgliederversammlungen


(1) Mindestens alle zwei Jahre soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.


(2) Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung vorliegen.


(3) Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.


(4) Anträge auf Satzungsänderungen müssen unter Benennung des abzuändernden bzw. neu zu fassenden Paragraphen im genauen Wortlaut mit der Einladung zur Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.






§ 16 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen


(1) Die Mitgliederversammlung wird von der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung von ihrem(r)/seiner(m) Stellvertreterin/Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung die Leiterin/den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.


(2) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Versammlungsleiters/in den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muss eine schriftliche Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt.


(3) Satzungsänderungen können mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.


(4) Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienen, stimmberechtigten Mitglieder des Vereins erforderlich.


(5) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:

- Ort und Zeit der Versammlung

- die Versammlungsleiterin/der Versammlungsleiter

- die Protokollführerin/der Protokollführer

- die Zahl der erschienenen Mitglieder

- die Tagesordnung

- die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung


(6) Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.




§ 17 Stimmrecht und Wählbarkeit


(1) Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.


(2) Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.




§ 18 Ernennung von Ehrenmitgliedern


Personen, die sich um den Verein oder den drei Vereinigungen aus denen er hervorgegangen ist besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit; sie bedarf einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder.


§ 19 Kassenprüfung


(1) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren zwei Personen zur Kassenprüfung sowie eine weitere Person als Ersatzkassenprüfer. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig.


(2) Die Kassenprüferinnen/Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens alle zwei Geschäftsjahre sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüferinnen/Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung der Kassenwartin/des Kassenwartes und der übrigen Vorstandsmitglieder.


§ 20 Gerichtsbarkeit und Rechtswesen


(1) Alle auftretenden Rechtsfragen und Rechtsfälle innerhalb des BV H-B-L werden intern geregelt. Zu diesem Zweck wird eine eigene Gerichtsbarkeit eingerichtet.


(2) Das Gericht ist zuständig für alle Verfahren, die über den Verantwortungsbereich eines Vereins oder Abteilung hinausgehen bzw. an denen Vereine oder Abteilungen, deren Mitglieder, Kampfrichter/innen oder Funktionäre aus mehreren Vereinen beteiligt sind.


(3) Das Gericht besteht aus der Rechtswartin/dem Rechtswart als der/dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern. Diese werden in Abstimmung mit dem Vorstand von der Rechtswartin/dem Rechtswart gewählt.


(4) Bei Ausfall oder Befangenheit hat die/der Vorsitzende bei Bedarf Vertreter/innen zu berufen.


(5) Bei Ausfall oder Befangenheit der/des Vorsitzenden beruft der Vereinsvorstand dessen Vertreter/in.


(6) Das Gericht entscheidet in der Besetzung von drei Mitgliedern. Die/der Vorsitzende wählt für jede einzelne Verhandlung aus den Mitgliedern des Vereins unter dem Gesichtspunkt der Unparteilichkeit und Zweckmäßigkeit diejenigen aus, die für die jeweilige Verhandlung mit ihm gemeinsam den Spruchkörper bilden.




§ 21 Disziplinarstrafen


(1) Das Gericht kann die in den aktuellen Wettkampfbestimmungen (WB) des Deutschen Boxsportverbands aufgeführten Disziplinarstrafen gegen Einzelmitglieder der Vereine und Abteilungen bzw. diesen selbst verhängen.


(2) Für das gleiche Vergehen können mehrere Disziplinarstrafen nebeneinander ausgesprochen werden.


(3) Die Vereine haften grundsätzlich für Verfehlungen ihrer Mitglieder, jedoch dann nicht, wenn die Verfehlung in der Funktion als Vorstandsmitglied des BV H-B-L begangen werden.


(4) Die Jugendlichen und Junioren der mit Disziplinarstrafen belegten Vereine oder Abteilungen werden von diesen Strafen nicht betroffen.


(5) Zur Durchsetzung der Entscheidung ist der Vorstand berechtigt, Sperren der Betroffenen im Verein oder im Bereich des BV H-B-L so lange zu verhängen, bis die Entscheidung des Gerichts beachtet worden ist.


§ 22 Ordnungen


Zur Durchführung der Satzung hat der Vorstand eine Geschäftsordnung und eine Finanzordnung zu erlassen. Die Ordnungen werden mit einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes beschlossen. Darüber hinaus kann der Vorstand weitere Ordnungen erlassen.


§ 23 Auflösung des Vereins und Anfallsberechtigung


(1) Die Auflösung des Vereins kann in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit der im § 17 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.


(2) Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die 1. Vorsitzende/der 1. Vorsitzende und die 2. Vorsitzende/der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatorinnen/Liquidatoren (Abwicklung der Vereinsauflösung).


(3) Die vorstehende Vorschrift gilt entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.


(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins:


An alle zum Zeitpunkt der Auflösung Vereine des BV-HBL e. V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, sportliche Zwecke zu verwenden haben.



§ 24 Inkrafttreten


Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins des BV-H-B-L beschlossen worden.






Gifhorn, 13. Januar 2008


(Ort/Datum der Errichtung)




Hannover, 27. Mai 2008


(Ort/Datum der 1. Satzungsänderung)


Giforn,10. Januar 2010


(Ort/Datum der 2. Satzungsänderung)


Gifhorn, 21.03.2016


(Ort/Datum der 3. Satzungsänderung)